TAG DER MENSCHENRECHTE

Mit der Mahnwache will die Gruppe auf alltägliche und weltweite Verletzungen von Menschenrechten - zum Beispiel auf willkürliche Haft, Zwangsheirat, Folter oder "Verschwindenlassen" - aufmerksam machen.

 

Die diesjährige Mahnwache steht im Zeichen des 61. Geburtstages der Allgemeinen  Erklärung der Menschenrechte. Die Erklärung wurde am 10. Dezember 1948 von den Vereinten Nationen beschlossen.

 

In 30 Artikeln legt die Erklärung grundlegende Menschenrechte fest - so zum Beispiel das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit oder das Recht auf Gleichheit vor dem Gesetz oder das Recht auf Meinungsfreiheit.

 

Die Erklärung von 1948 ist die Grundlage wichtiger internationaler Abkommen und Institutionen - so der Konvention zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten (1949), des Internationalen Pakts über Bürgerliche und Politische Rechte (1976) und der Anti-Folterkonvention (1987). Manche der Staaten, die diese Abkommen unterschrieben haben, halten sich in ihrer politischen Praxis nicht an ihre Verpflichtung.